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Mittwoch, 24. Februar 2016

MMM: Lark/Grainline

Ein Shirt ist ein Shirt ist ein Shirt...
Kaufen bringe ich nicht übers Herz - schon gar nicht, wenn man auf dem Stoffmarkt so wunderbaren Viskosejersey findet. Kühl und unglaublich weich im Griff, leichter Schimmer auf der Rückseite. Danke, Lena!


Das Lark Tee/Grainline wollte ich eigentlich direkt nach Veröffentlichung kaufen - Jen hat sich so einen Mühe mit dem SewAlong gegeben und immer neue Varianten vorgestellt. Außerdem habe ich nur einen uuuralten Basis-Tee-Schitt, Ottobre. Rechtfertige ich mich gerade:D??
Wie  auch immer, ich wurde nicht enttäuscht.  Mein erstes Lark, ausgewählt aus den 16 möglichen Variationen,  habe ich in der V-Ausschnitt-Version genäht. Unten ein kleines Bild dazu, leider etwas durchsichtig, muß ich wohl unter Tüchern verstecken:)
Mit der Passform war ich auf Anhieb zufrieden, einzige Änderung: ich habe den unteren Saum  mittig um 2,5cm verlängert, zu den Seiten hin abgerundet. Die Verlängerung wäre bei ca. 66 cm Gesamtlänge allerdings nicht nötig gewesen. Nun, ich mag es so ...


Hier seht Ihr mein Lark No.2 in der U-Bootausschnitt-Version. Schneller kann man ein Shirt nicht  nähen. Wie immer bei amerikanischen Schnitten ist die Nahtzugabe bereits im Schnitt enthalten, was ich durchaus schätze, sie passen mir einfach...
Vorderteil, Rückenteil, zwei Ärmel, fertig. Der Ausschnitt wird nur versäubert, umgeklappt und abgesteppt. Wär ich nicht im Traum drauf gekommen - normalerweise hätte ich mir einen Beleg gebastelt. Nun, ich hatte schon längst beschlossen, Jen zu vertrauen. Zu recht - der Ausschnitt liegt immer schön an, klappt nie um. Ich denke, meine Lieblingsversion...



Kombiniert habe ich das Tee mit meinem Robson Coat - ich gebe zu, etwas frisch, seine Zeit wird noch kommen. Ich denke über eine gefütterte Version nach.



Detailbild mit Büropalme - Danke schön:))


Das wars auch schon von mir, ich stricke weiter... Beim MeMadeMittwoch, geleitet heute von Meike/crafteln, findet Ihr Anregungen für neue und alte, bewährte Schnitte.

XOXO,
Sandra
                                 


Mittwoch, 25. März 2015

MMM: Robson Coat

 


Fertig! Freutag :D
Mein Trench: der Robson Coat von Sewaholic. Material: Nylon Lissabon/Swafing. Weiterer Hauptbestandteil: ca. 16 m Schrägband. Dafür kein Futter.
Laut Maßtabelle habe ich mich für die Größe 8 entschieden. Der Probemantel saß bereits perfekt, nur die Gesamt-und Ärmellänge musste ich erwartungsgemäß kürzen. Änderungen an der (nach unten hin reichlichen) Weite wären durch die Wiener Nähte problemlos möglich, ich habe mich dagegen entschieden, da ich den Mantel meist offen trage. Durch den hinten geknoteten Gürtel wird die Weite in der Taille eingehalten, der Saum fällt dann schön glockig.
Ich habe entgegen dem Schnittmuster nur einen Windfang genäht - Thomas Burberry, der Erfinder des Trenchcoats, wählt meist ebenfalls nur einen zum Schutz der Knopfleiste gegen eindringendes Wasser.

Technisch ist der Robson nicht schwer zu nähen, die Anleitung von Sewaholic ist bebildert und gut nachvollziehbar.

Zweifel kamen mir bei den Knöpfen. Meine Maschine und ich teilen die Abneigung gegen automatisch genähte Knopflöcher. Gelingen: Glückssache. Darauf wollte ich mich  bei diesem Mantel lieber nicht verlassen. Durch ausführliche Recherche habe ich mich für Paspelknopflöcher nach Claire Shaeffer entschieden (z.B. hier sehr schön erklärt). Nach zweimaligem Abtrennen der vorderen  Belege (der Nylon löste sich langsam auf...Feuerzeuge können Freunde sein) sind nun auch an den Belegen Paspelknopflöcher gearbeitet. Kann ich jetzt. Nach sechzehn mal nähen.



Der Robson ist ein leichter, unempfindlicher Frühlingsmantel geworden und wurde
ausgiebig auf wasserabweisende Eigenschaften  getestet:



Für den Herbst/Winter plane ich einen weiteren Robson Coat - dann natürlich gefüttert. Mittlerweile gibt es  Tutorials, in denen auch die Innenansicht der mit Schrägband eingefassten Kanten erhalten bleibt.

Liebe Grüße und habt einen schönen MeMadeMittwoch,
Sandra

Mittwoch, 25. Februar 2015

MMM #myspringessentials No.3

Meine neue Makira.
Zwischen Hagel und Regen gab es ein kleines Zeitfenster mit Sonne.
Um mich herum: Winterjacken und Pudelmützen. Pah.





Bis ich die Shorts länger als fünf Minuten ertrage, ziehe ich die Tunika dann doch lieber mit langen Hosen an:


Diese mintfarbene Jeans habe ich wiederentdeckt - passt perfekt zur Blende der Makira und bereichert nun ebenfalls meine vernetzte Garderobe. 

Mein größtes Projekt dieses Frühjahr: ein neuer Trenchcoat.


Der Robson Coat. 
Dafür: 4 m Nylon Lissabon/Farbenmix.12 m Schrägband. 
Der Probemantel ist fertig, außer Änderungen an der Gesamtlänge und den Ärmel habe ich nichts anpassen müssen. Wenn sich denn der Nylon genauso verhält wie meine Probebaumwolle...Ich werde sehen...


Tunika:        Makira /ki-ba-doo


Liebe Grüße,
Sandra