Fertig! Freutag :D
Mein Trench: der Robson Coat von Sewaholic. Material: Nylon Lissabon/Swafing. Weiterer Hauptbestandteil: ca. 16 m Schrägband. Dafür kein Futter. Laut Maßtabelle habe ich mich für die Größe 8 entschieden. Der Probemantel saß bereits perfekt, nur die Gesamt-und Ärmellänge musste ich erwartungsgemäß kürzen. Änderungen an der (nach unten hin reichlichen) Weite wären durch die Wiener Nähte problemlos möglich, ich habe mich dagegen entschieden, da ich den Mantel meist offen trage. Durch den hinten geknoteten Gürtel wird die Weite in der Taille eingehalten, der Saum fällt dann schön glockig.
Ich habe entgegen dem Schnittmuster nur einen Windfang genäht - Thomas Burberry, der Erfinder des Trenchcoats, wählt meist ebenfalls nur einen zum Schutz der Knopfleiste gegen eindringendes Wasser.
Technisch ist der Robson nicht schwer zu nähen, die Anleitung von Sewaholic ist bebildert und gut nachvollziehbar.

Zweifel kamen mir bei den Knöpfen. Meine Maschine und ich teilen die Abneigung gegen automatisch genähte Knopflöcher. Gelingen: Glückssache. Darauf wollte ich mich bei diesem Mantel lieber nicht verlassen. Durch ausführliche Recherche habe ich mich für Paspelknopflöcher nach Claire Shaeffer entschieden (z.B. hier sehr schön erklärt). Nach zweimaligem Abtrennen der vorderen Belege (der Nylon löste sich langsam auf...Feuerzeuge können Freunde sein) sind nun auch an den Belegen Paspelknopflöcher gearbeitet. Kann ich jetzt. Nach sechzehn mal nähen.
Der Robson ist ein leichter, unempfindlicher Frühlingsmantel geworden und wurde
Für den Herbst/Winter plane ich einen weiteren Robson Coat - dann natürlich gefüttert. Mittlerweile gibt es Tutorials, in denen auch die Innenansicht der mit Schrägband eingefassten Kanten erhalten bleibt.
Liebe Grüße und habt einen schönen MeMadeMittwoch,
Sandra
