So ist direkt nach Fertigstellung meines neuen Merinopullis schönstes Frühlingswetter. Okay, gibt schlimmeres. Trotzdem.
Angeschlagen auf der Zugfahrt nach Berlin und direkt den Arbeitstitel "Schäfchen" bekommen - Lena und ich hatten aufgrund des Musters zeitgleich dieselbe Assoziation...
Das Muster? Rhombing around by La Maison Rililie.
Mein erster, selbstgestrickter Pulli seit ca 30 Jahren - aber bei La Maison Rililie fühlt man sich rundum gut aufgehoben. Der Beginn? Irgendwo im Nacken. Nach Ausarbeitung der Schulterpartie und des Hals- und Armausschnittes mithilfe verkürzter Reihen wird der Body in Runden weitergestrickt, die Ärmel zum Schluß nahtlos eingesetzt. Meine ersten Ärmel mithilfe des Magic Loop! Das Halsbündchen! Bei diesem Projekt habe ich viel gelernt. Einfach nur sorglos der sehr ausführlichen, mit Bildern, Diagrammen und Links zu Videos gespickten Anleitung folgen.
Die Maschenprobe passte, allerdings hat dieses Garn 50m weniger Lauflänge auf 50g als in der Anleitung vorgesehen, das Muster wird recht plastisch - nun, für laue Abende wird dieser recht dicke Pulli wohl passend sein.
An den Ärmeln habe ich Resteverwertung betrieben. Die Armrhomben sind aus Noro, der restliche Arm aus Holst Supersoft zweifädig gestrickt.
Mein Verhältnis zu Holst Supersoft ist zwiegespalten. Einerseits ist es die kratzigste Wolle, die ich kenne - zumindest während des Strickens. Nach dem ersten Waschen wird sie weicher. Kann ich nur hoffen...Aber ich liebe den Geruch. Natur :D
Bei der Merino hoffe ich auf das Wachstum. Am Ende der Wolle war der Pulli halt zu Ende.
Die Posen? Nun, schaut Euch hier um - einige sind nichts geworden :)
Das Halsbündchen - von innen und aussen. Es wird praktisch mit sich selbst abgekettet.
Ihr merkt, ich bin begeistert von diesem Strickmuster und plane weiter zu rhomben - für heute schaue ich beim aktuellen MeMadeMittwoch vorbei. Wiebke/Kreuzberger Nähte im wunderbaren Burda-Komplettoutfit ist unsere Gastgeberin.
XOXO, Sandra